TRANSPLANTATIONS TAGEBUCH
TRANSPLANTATIONS TAGEBUCH
...Gedanken, Gefühle u. Ängste vor einer Nieren Transplantation u. dem Leben danach!
Freitag, 25. März 2011
Dritter Jahrestag ist überschattet von einem Todesfall!
Samstag, 29. Januar 2011
Bitte schön, meine gegenwärtigen Blutwerte...
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Donnerstag, 12. August 2010
Der Tracolimus Level ist jetzt gut eingestellt!
Meine Tracolimus Blutwerte sind jetzt wieder in Ordnung. Nach der Transplantation mußte ich täglich 2 x 4 mg Prograf Tabletten (Tracolimus) einnehmen. Die Tracolimus Werte wurden regelmäßig überprüft, die Tabletten immer wieder reduziert und ich nehme jetzt nur noch 2 x 1,5 mg Prograf Tabletten. Ich freue mich riesig darüber weniger Chemie in meinem Körper zu haben, obwohl ich täglich immer noch sehr viele Tabletten schlucken muß.
Mir geht es blendend! :)) Mein Blutdruck ist wieder in Ordnung und ich fühle mich richtig fit und gesund. Meine regelmäßigen Krankenhaustermine finden jetzt immer nur alle drei Monate statt. Ehemann, der mir seine Niere geschenkt hat, geht es prima. Momentan trainiert er für ein Triathlon im September. Wir sind oft am Wochenende im Lake Distrikt und wandern mit Hund. Unsere Lebensqualität ist besser geworden.
Ich werde auch bald wieder anfangen stundenweise zu arbeiten. Im Moment besuche ich einige Kurse um meine Kenntnisse wieder aufzufrischen.
Das Blog werde ich trotzdem weiterführen. Das nächste Mal werde ich meine Tabletten, deren Nutzen und mögliche Nebenwirkungen erklären.
Dienstag, 31. März 2009
Blöd geträumt!
Der Geschmack der Tabletten (im Traum) war furchtbar. Ich war froh als ich aufgewacht bin, weil ich auf die Toilette mußte.
Vielleicht hat es etwas mit der Umstellung auf die Sommerzeit zu tun. Im Moment arbeite ich wieder daran die Tabletten auf 10.30 bzw. 22.30 Uhr zu setzen. Ich bleibe oft bis 23.30 Uhr auf und kann danach nicht mehr einschlafen.
Ich mache auch weniger Sport, denn nach meinem Sportmarathon letzten Dienstag taten mir noch tagelang die Muskeln und Knochen weh. Ich überstürze immer alles. Ich kann es nicht anders. Trotzdem sollte ich auf meinen Körper hören und nicht auf meinen Ehrgeiz.
Ich wünsche Euch eine wunderschöne Woche.
Viele Grüße
Montag, 16. Februar 2009
Netty The Antibiotic Woman...
Gestern hatte ich Hals- und Ohrenschmerzen und heute bin ich zum Arzt gegangen und habe gleich Antibiotika verschrieben bekommen. Die Mandeln waren sehr rot und mit weißen Stippen übersäht.
Ich habe schon so viel Antibiotika geschluckt, daß ich mich ab jetzt
nennen werde.
Man bloggt sich...
Freitag, 23. Januar 2009
Antibiotika u. ein wenig Angst!
Drückt mir um 13.00 Uhr bitte die Daumen, daß es nicht weh tun wird.
Liebe Grüße
Update:
Alles ist prima verlaufen. Es hat nur ein kleines bißchen weh getan. Jetzt geht es mir wieder besser - ich bin aber total müde nach der Aufregung. :)
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Rückblick
Dann kam der Anruf im Januar 2008, daß die OP nicht stattfinden würde, weil der Chirurg sich an der Schulter verletzt hatte. Der Adrenalinschub war bis dahin so hoch, daß dieser Anruf ziemlich niederschmetternd war. Erst war ich erleichtert u. dann war ich total fertig mit den Nerven.
Wir mußten wieder warten bis wir einen neuen Termin bekommen haben. Ende Januar kam dann der Anruf von der Transplantations Coordinatorin, der neue Termin wäre am
Ehemann braucht mir nie mehr etwas zu schenken, denn er hat mir das größte Geschenk meines Lebens gemacht. Den 25. März 2008 werde ich nie mehr in meinem Leben vergessen.
Liebe Grüße
Freitag, 28. November 2008
Highway to Hell oder so!
Auf dem Rückweg habe ich ein Taxi (black cab) bekommen, weil sie keinen Krankentransport zur Verfügung hatten. Im Taxi saß auch auch ein Dialysepatient. Er saß im Rollstuhl, hatte nur ein Bein, Diabetes u. Nierenversagen, außerdem konnte er durch sein angeschlagenes Herz auch keine Transplantation mehr bekommen. Er tat mir u. dem Taxifahrer leid. Der Taxifahrer fragte mich ob der Mann im Taxi bei geöffneten Fenster rauchen dürfte. Da ich die Diabetes Diät (in der Schwangerschaft hatte ich Diabetes) u. die Dialyse Diät kannte, sagte ich:
"Okay, why not!"
Der arme Mann hat ja sonst keine Freuden, darf nicht alles essen u. ist viel kränker als ich es je gewesen bin. Er war so ungefähr 50 Jahre alt u. ich habe mit ihm auf dem Rückweg geplaudert. Der Rauch machte mir bis dahin nicht so viel aus, weil das Fenster geöffnet war.
Wir mußten den Mann in unserer Stadt in einem Altenheim absetzen. Leider wußte er nicht den richtigen Namen des Altenheims. Ich konnte den Fahrer nach Asda lotzen, aber von da an wußte ich auch nicht wohin.
Wir mußten über Speed Bumps fahren als wir das Heim gesucht haben. Der Mann hat eine nach der anderen geraucht u. durch das geöffnete Fenster strömte jetzt auch kalte Luft hinein. Es war ja noch April. Ich habe gefroren, meine Nase lief unaufhörlich u. meine Narben schmerzten jedes Mal wenn wir über die Speed Bumps gehoppelt sind.
Am Ende hat uns ein Passant den richtigen Weg gewiesen. Wir haben ihn am Heim abgesetzt u. der Taxifahrer hat mich nachhause gefahren.
Zuhause angekommen habe ich sofort meine verrauchte Kleidung abgelegt u. bin ins Bett gegangen um mich auszuruhen. Leider lief meine Nase immer noch u. die Narben schmerzten als ich mich hingelegte. Schlaf war undenkbar!! Ehemann hat mir eine Tasse Kaffee ans Bett gebracht - bless him! :)
Ich denke jetzt noch oft an den Mann u. was er jetzt wohl macht. Er tat mir wahnsinnig leid. Er hatte sehr viel Humor, wir haben geplaudert u. gelacht den ganzen Weg über!!
Samstag, 15. November 2008
Alkohol, nein danke!
Jetzt habe ich herausgefunden, daß ich überhaupt keinen Alkohol mehr vertrage, ja noch nicht einmal ein kleines Gläschen Wein. Ich habe dann am nächsten Morgen einen massiven Kater u. fürchterliche Kopfschmerzen. Ich glaube, daß es die Medikamente sind, die sich mit dem Alkohol nicht vertragen.
Deshalb habe ich das Trinken total aufgeben, ja sogar auf Partys trinke ich nichts.
Vermisse ich es? Nein, genauso wenig wie die Dialysemaschine! :))
Mittwoch, 24. September 2008
*schnief, hust*
Montag, 8. September 2008
Ich träume...
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Ich muß ja nachts immer so ungefähr drei- bis viermal aufstehen zum Pipi-Machen. *freu*
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Letzte Nacht hatte ich wilde Träume u. wurde dazwischen immer wach um auf die Toilette zu gehen. Danach änderten sich die Träume oder sie wurden fortgesetzt.
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Es war schon ein sehr schönes Erlebnis.
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Die Träume sind manchmal sehr real u. farbenfroh. Ich weiß, daß es die Tabletten sind, weil es auf dem Beipackzettel steht.
