TRANSPLANTATIONS TAGEBUCH

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...Gedanken, Gefühle u. Ängste vor einer Nieren Transplantation u. dem Leben danach!

Die Transplantation war vor...

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Freitag, 20. Februar 2015

Hallo Ihr Lieben!

Bald jaehrt sich wieder unser Jahrestag, fast 7 Jahre sind vergangen nach unserer Nierentransplantation und es ist wieder an der Zeit mich bei euch zu melden.

Die Niere funktioniert immer noch einwandfrei. Zu den Vorsorgeuntersuchungen muss ich jetzt nur noch zweimal im Jahr. Meine Tabletten sind immer noch dieselben geblieben. Meinem Mann und Spender geht es auch sehr gut. :)

Ich habe nur keine Zeit mehr zum Bloggen, denn ich arbeite seit ueber einem Jahr wieder (Voll- und Teilzeit/Schichtarbeit) und es macht mir wahnsinnigen Spass.  Ich lebe immer noch vegan und teilweise sogar rohvegan, meditiere oft und habe sehr viel Energie.

Eine Erkaeltung, die ich kuerzlich hatte, habe ich ohne nachfolgende Bronchitis und Antibiotika ueberstanden.

Mir geht es phantastisch! :)



Freitag, 25. März 2011

Dritter Jahrestag ist überschattet von einem Todesfall!

Heute sind drei Jahre nach der Transplantation vergangen. Wir werden den Jahrestag diesmal nicht feiern, weil mein Schwager vor fast zwei Wochen bei uns im Haus die Treppe heruntergefallen ist und auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben ist. 


Wir hatten mit unseren Gästen am 13.03.  einen wundervollen Abend verbracht bis wir einen dumpfen Knall hörten. Wir fanden meinen Schwager auf dem Boden im Flur, alles war voller Blut. Ehemann hat reanimiert bis der Notarzt kam. Es hat leider nichts genützt. 

Rules und Regulations... Wir durften nicht mehr in unser Haus zurück bis nach der Obduktion. Also haben wir Sammy, ein paar Sachen zum Anziehen und meine Tabletten abgeholt und haben bei meinen Schwiegereltern übernachtet, soweit wir es konnten. Coroners Verdict... Accidental Death! Wir verstehen es immer noch nicht, es ist als wären wir im falschen Film. 

Die Beerdigung war am Montag und heute wird seine Asche im Garten meiner Schwiegereltern vergraben. Das Leben geht schon komische Wege, die ich nie verstehen werde. :(

Montag, 20. Oktober 2008

Nachgedacht...

Die letzten Tage habe ich über die letzten Jahre nachgedacht, angefangen mit der endlosen Müdigkeit u. der morgendlichen Übelkeit bis wir herausgefunden hatten was der Grund war. Es war eine Quälerei von morgens bis abends, Arbeit, Hausarbeit u. ein 13-jähriger Teenager im Haus!

Dann der Anfang der Dialyse, wo es mir anfangs ein wenig besser ging, weil es mir davor sehr sehr dreckig ging. Danach ging es mir leider wieder schlechter.

Jetzt kann ich es Euch ja verraten, oft habe ich daran gedacht meinem Leben ein Ende zu setzen, aber ich konnte es nicht. Es war nur der Gedanke, weil mir alles egal war, denn ich habe keinen Lichtstrahl mehr am Horizont gesehen. Ich habe mich als Bürde meiner Familie gesehen. Ehemann war mir in dieser Zeit eine große Hilfe; er hat mich immer wieder aufgebaut, auch Töchterlein hat sehr geholfen.

In der Dialyse Zeit hatte ich aber auch gute u. lustige Zeiten. Man sollte nie die Hoffnung aufgeben. Das Leben geht weiter, egal wie es momentan aussieht. Der Lichtstrahl ist eigentlich immer da, man sieht ihn nur nicht!

Jetzt bin ich froh fast gesund zu sein u. das ich nicht aufgegeben habe. Ich habe keine schlimmen Gedanken mehr, denke positiv u. freue mich auf jeden Tag.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Fehler gemacht bei der Dialyse!

Ich habe oft Fehler gemacht bei der Dialyse oder beim Zusammenstellen der Dialysemaschine. Gestern habe ich mal darüber nachgedacht. Über einige Dinge mußte ich gestern lächeln.
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Ich habe mal im Halbschlaf, als ich die Maschine nicht brumme hörte meine "Valve" zugedreht u. wurde durch ein lautes Piepsen geweckt, weil die Dialyse nicht mehr weiter gehen konnte!
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Dann habe ich die Maschine zusammengestellt u. mir fiel das Verbindungkabel auf dem Boden u. ich stand darauf! Nun ja, ich konnte noch einmal von vorne anfangen!
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Habe die Maschine zum "priming" angestellt u. alle Klemmen zugelassen, das war wieder ein Gepiepse!
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Ja, die Maschine weiß was sie will u. weist mich auf jeden Fehler hin! Ob ich wohl das Piepsen vermissen werde nach der Transplantation? Mal nachdenken - neeeeeeeeeiiiiiiiiiiinnnnn!!!!!!!
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Gestern Nacht hat die Maschine wieder gepiepst bei jedem Abpumpen; ich habe zu spät gegessen, war mein Fehler - ja, ich lerne es nie! ;)))) Heute bin ich zufrieden u. rundherum glücklich, nur ein wenig müde! *lächel*
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Ich hatte auch viele Ängste, darüber werde ich morgen berichten.

Freitag, 25. Januar 2008

Mit 40 fängt das Leben an!! VIII

Nun geht es weiter mit dem Anfang meiner Dialysegeschichte, solange wir auf den neuen OP Termin warten
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Nach einer Woche wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Mir wurde gesagt, daß ich am nächsten Tag mit einem Krankenwagen von zuhause abgeholt werden würde, um an die Dialysemaschine dreimal in der Woche angeschlossen zu werden. Zwei Wochen später würden sie mich dann trainieren, so daß ich die Dialyse zuhause weiterführen könnte!!
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Der Termin war um 10 Uhr morgens, der Krankenwagen war schon um 5.30 Uhr da. Ich mußte mich ganz schnell anziehen, Ehemann mir die Schuhe zubinden u. dann ging es ab ins Krankenhaus um herauszufinden, daß der Termin erst in zwei Tagen gewesen wäre. Ich war so müde u. frustriert. Die Krankenschwestern waren aber sehr lieb u. verständnisvoll mit mir jammernden Patientin!!
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Zwei Wochen später wurde mir von einer Dialyseschwester beigebracht, die Maschine aufzubauen, die Hygieneregeln, worauf ich achten müßte u. ich durfte zwei Tage nach dem Training eine der Maschinen mit nachhause nehmen. Dann fing die nächtliche Dialyse an!!
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Es lief alles einigermassen (Blähungen u. blaue Tabletten) gut, bis an dem Tag an dem ich eine sehr fiese Erkältung bekommen habe...!!
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(Fortsetzung folgt...)